Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ein Zwischenspiel...
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Das Menetekel der Mützen
Monsterkloppen

Donnerstag, 11. Dezember 2008
Ich Fahr dir in die Hacken, Kleines.

Montag, 8. Dezember 2008
Abstieg in die neunte Hölle

Donnerstag, 4. Dezember 2008
If you have a problem...
Dienstag, 2. Dezember 2008
Die Freaks im Wunderland
SO WAS schwebte mir auch immer vor. Das sah im Katalog immer spitze aus. Aber was das für eine Kleberei gewesen wäre! Im Miniatur Wunderland ist übrigens jedes zweite Auto ein Feuerwehrfahrzeug, ein Krankenwagen oder ein Polizeiauto - die blinken einfach schöner!
Montag, 24. November 2008
Liebesgrüße aus der Gerüchteküche
Kaum geht „Ein Quantum Trost“ an den Kinokassen ab wie eine Rakete brodelt es schon wieder ordentlich in der Gerüchteküche des MI 6. Geht schon los beim Titel: Bond 23 oder ganz hipp B-23. Sicherlich wird bald kolportiert, der nächste Einsatz des Agenten Ihrer Majestät geht unter dem Titel „Risico“ oder „The Hildebrand-Rarity“ ins Rennen – seit Feuerball soll ja jeder nächste Film so heißen.
Die klassische Bondformel ist ohnehin Geschichte. „Q“ wird wohl wieder nicht zum Einsatz kommen. Andererseits huschte in „Quantum“ ja schon so ein Techniker-Nerd mit Tweed-Jacket herum. Dieser Namenlose schob ungelenk Geldscheine auf einem klasse High-Tech-Schreibtisch von IKEA hin und her. Sicher werden die Bondmacher eine pfiffige Idee nach der anderen für einen "Q-esken" Super-Nerd haben. Einen der dauernd seine Brille sucht, obwohl er sie schon auf dem Kopf trägt, oder einen der immer und überall raucht. Und wenn dann einer meint „Hier ist rauchen verboten!“ sagt er „Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?“ Und Bond grinst dann immer. Irgendwann geht dieser „Q“ dann mal mit Bond einen saufen und zeigt ihm eine völlig zerknitterte Zeichnung. „Hier, ich hab mir da mal was ausgedacht für Ihren neuen Wagen!“ (die werden die besten Kumpel aber Siezen sich immer!) Darauf Bond „Sehr schön, aber vergessen Sie den Schleudersitz nicht!“ Q: „Warum nicht gleich Stingerraketen hinter den Scheinwerfern?“ Bond: „Unbedingt!“ Am nächsten Tag stellt Q bei einem dieser "Glas-Burbon-Meetings" M die Idee vor und kriegt die Pläne um die Ohren gehauen „Sie sind noch schlimmer als 007, Q!“ Bond grinst dann wieder – aber Q auch, weil er den Wagen trotzdem baut, in seiner Privatlaube im Schrebergarten. DAS wäre mal ein Q!
Mit Moneypenny ist das eine ganz andere Sache. Die fand ich eigentlich immer doof. Außer Caroline Bliss (siehe unten) in den Dalton-Bonds, aber da fand das arme Mädel ja kaum statt. Aber die Ur-Moneypenny... am Wochenende kam „A View To A Kill“... gut, da war die gute Lois Maxwell schon jenseits von gut und Böse, aber trotzdem! Lieber weglassen. Der Hutständer könnte reaktiviert werden. Aber dann müsste ja Bond immer einen Hut tragen, den er zielsicher werfen kann – und Geheimagenten mit Hut?!? Also bitte, mehr Klischee geht ja gar nicht!

Was wieder unbedingt her muss ist ein Superschurke. Erst ein blut-heulender LeChiffre und jetzt ein böse-guckender Manager Green. Immer diese realistischen Schergen. F-ü-r-c-h-t-e-r-l-i-c-h. So ein grenzdebiler "Ich-hab-alles-Geld-der-Welt-und-hau-die-Erde-in-die-Tonne-weil-alle-auf-dem-Schulhof-gemein-zu-mir-waren“-Gegenspieler muss her. Einer der Bond schon deshalb umbringen will, weil 007 sportlich ist und er fett. 300 Kilo oder so wiegt der. So einen Schurken braucht Bond schon aus dem einfachen Grund, damit diese ganzen Penner aus dem Kino kommen können und dann "Mememe, das war ja gar nicht realistisch!" sagen können. Dieser böse Wicht hat dann natürlich ein standesgemäßes Hauptquartier irgendwo in den Alpen, wie in „For Her Majestys Secret Service“ mit dem Zahnpasta-Modell-Bond Lazenby. Oder etwas unter Wasser. Der Unterwasser-Spionagefilm ist in meinen Augen ja ohnehin das am meisten unterschätzte Film-Genre der Welt. Gut, es gibt mit „Thunderball“ nur einen guten Vertreter, vielleicht noch getoppt von „Never Say Never Again“, der is aber wiederum ein „Thunderball“-Remake, aber kein offizieller Bondfilm. SO WAS fänd’ ich gut.
Aus gut unterrichteten Kreisen erreichten mich erste Anhaltspunkte zum nächsten Bondfilm: 007 – mittlerweile wieder ganz auf MI6-Linie aber Trinker von Berufswegen (in jedem Meeting packt „M“ den Burbon aus!) – wird auf einen Bier-Lobbyisten angesetzt. Durch Unmengen gehorteten Bieres will Superschurke Lukas Lager (natürlich ein Deutscher) den Bierpreis in die höhe treiben und so die Weltwirtschaft ins Chaos stürzen. Nur Bond - überzeugter Martini-Trinker - kann die Welt retten!
Über die Rolle des Bösewichts wird derzeit hinter den Kulissen mit Ottfried Fischer und Franz Beckenbauer verhandelt. Nichts dran sei an den Gerüchten, Lothar Matthäus solle den bierernsten Bierbaron mimen. „Herr Matthäus hat sich quasi selbst auf die Besetzungsliste geschrieben“, dementierte Produzent Michael G. Wilson. Für die Rolle von Lagers Killer "Pierre Pils" soll der trinkfeste Robert Downey Jr. verpflichtet werden. Laut erster Drehbuchfassung bricht Pils seinen Opfern an der Kistenkante das Genick, wie andere eine Pulle aufkloppen. Arbeitstitel des 23. Bond-Films soll übrigens "James Bond - One for the Road" sein. Großes Rätselraten dagegen bei der Besetzung des Bondgirls. Angeblich will Barbara Broccoli ja, dass Camille aus „Quantum“ wieder auftaucht... wahrscheinlich nur wieder Geschwätz, so wie damals das Gerede über einen Jinx-Spin-off mit Halle Berry. Und diese Camille... die sah ja ganz gut aus, aber wenn die noch mal auftauchen soll, muss sie vorher zum Frisör und sich von ihrem Prinz-Eisenherz-Schnitt verabschieden.
Mittwoch, 19. November 2008
Der Hort des Horrors
Mittwoch, 12. November 2008
Ein Quantum Bond


Zwei Jahre nachdem Daniel Craigs 00-Status bestätigt wurde hat sich dahingehend einiges geändert. 007 ist im Jahr 2008 angekommen. Der Neustart der Reihe ist mit „Casino Royale“ bravourös geglückt. In seinem neuen Einsatz gegen die sinistere Verbrecherorganisation QUANTUM, die scharf auf Trinkwasservorräte in der bolivianischen Wüste ist, zeiht 007 alle Register. Daniel Craig spielt seinen Bond in „Quantum“ verbittert, ruppig, mit geradezu animalischer Präsenz – und brilliert. Mathieu Almaric wirkt als Manager des Todes erstaunlich diabolisch und sogar Olga Kurylenko – sonst schauspielerisch eher beschränkt und mit knapper Garderobe punktend – gibt ein gutes Bondgirl ab. Dennoch hält „Quantum“ dem Vergleich mit dem Vorgänger nicht stand. Die Actionszenen erinnern in ihrer hektischen Schnittfolge frappierend an die „Bourne“-Filme, die Jagd über die Dächer von Siena wirkt beinahe wie das Plagiat der Hatz durch Tangier in „Die Bourne Verschwörung“. Geschuldet sind die geradezu brutalen Schnitte wohl dem derzeit üblichen Inszenierungsstil des Actionkinos. Was dabei herauskommt, wenn Filmemacher die Atmosphäre eines zwanzig Jahre alten Filmes beschwören wollen, verdeutlichte unlängst das Debakel des vierten „Indiana Jones“. Die Sehgewohnheiten im Kino sind heute andere. Trotzdem wackelt die Handkamera gerade in der eröffnenden Autoverfolgung am Gardasee zu sehr. Der eine oder andere Kinobesitzer ist sicher versucht an der Kasse vorsorglich Tüten zu verteilen. Nichtsdestotrotz ist „Quantum“ ein guter Film, vielleicht sogar ein sehr guter, doch hätten zwanzig weitere und vor allem ruhigere Minuten gut getan. Selten kommt Bond zur Ruhe. Längere Dialoge sind Mangelware. So wirkt das neueste Kapitel im Bond-Evangelium bisweilen stakkatohaft. Wie die Abfolge unzureichend miteinander verbundener Action-Sequenzen.
Viele Puristen werden es „Quantum“ absprechen, ein „Bondfilm“ zu sein - sie weigern sich auch seit Jahren „Sag niemals nie“ als Bondfilm zu betrachten, weil er nicht von United Artists produziert wurde. Doch dass „Quantum“ kein Bondfilm ist, weil Q fehlt oder Moneypenny oder der Schlaghosen-Charme eines Roger Moore, ist Unsinn. Marc Forsters Agent betritt zwar Neuland, bei genauerer Betrachtung ist dieses Neuland jedoch kleiner als es zunächst scheint. Beinahe liebevoll streut Forster Reminiszenzen an die alten Abenteuer ein. Etwa der Hinweis auf Bonds Tarnfirma „Universal Exports“. Die Szene, in der die mit Öl verschmierte Agentin Fields auf dem Bett liegt, ist eine nahezu identische Kopie der mit Goldfarbe überzogenen Jill Masterson aus „Goldfinger“. Die Verfolgungsjagd durch die Marmorsteinbrüche Carraras huldigt offensichtlich der Sattelschlepper-Hetzjagd aus „License To Kill“. Dass Forster gerade den oft als „Rambond“ oder „Rachebond“ verschrienen zweiten Auftritt von Timothy Dalton zitiert verwundert nicht. Daniel Craig orientiert sich ebenso wie seinerzeit Dalton stark an Ian Flemings Romanvorlage was James Bonds Charakter angeht. Für affektiertes Dandytum á la Roger Moore bleibt da kein Raum.
Ein altes Motiv der Serie stellt auch die Organisation QUANTUM dar, sie verhilft wohl dem Schergen-Konglomerat SPECTRE aus den ersten Werken mit Connery zu einer unerwarteten Wiedergeburt. Zwar wird erst der nächste Film zeigen, ob sich Bond mit QUANTUM einem neuen SPECTRE gegenüber sieht, die Stroyline würde es allemal hergeben. Letztendlich wurde sogar die legendäre Gunbarrel-Sequenz reaktiviert. Zwar an den Schluss transformiert, aber im Grunde unverändert. Und wenn Craig kraftstrotzend wie ein Bodybuilder ins Bild läuft und seiner Lizenz zum Töten frönt erinnert er sogar an den athletischen Sean Connery. Der konnte als Mister-Universum-Anwärter auch vor Kraft kaum laufen – und war dennoch der beste aller Bonds.
Montag, 10. November 2008
Jetz' is hier aber Achterbahn
Auch so eine X-Akte. Egal wo, Kirmes heißt immer anders: „Freiburger Mess“, „Canstatter Wasen“, „Münchner Oktoberfest“, „Hamburger Dom“, „Ravensburger Rutenfest“, „Bieberacher Schützenfest“ (in der Kirmes-Terminologie auch mal salopp als „d’r Schütza“ bezeichnet) und so weiter und so weiter. Kirmes bleibt Kirmes, heißt aber anders – und keiner weiß warum! Man munkelt ja, dass der „Canstatter Wasen“ (heißt der Spaß nun „der“ oder „die“ Canstatter Wasen? Ein Weiser, der es weiß!) früher auf höchster Führerebene einfach „där Rommel“ hieß – aufgrund der politisch hochexplosiven Situation im Juli 1944 wurde aus dem „Rommel auf dem Rommelplatz“ kurzerhand der „Canstatter Wasen“. Natürlich schön in Sütterlin geschrieben. Der Krieger aus MG springt jetzt bestimmt im Quadrat. Aber – und das muss man an dieser Stelle einfach mal ganz klar sagen – das war damals eben so.
Damals gab es ja auch noch nicht diesen ganzen Fahrgeschäfte-Schnickschnack. „Wilde Maus“, „Panic“, „Airwolf“ oder „Octopuss-Flitzer“ wie dieser Firlefanz so alles heißt. In den guten alten Tagen der Kirmes, dem goldenen Zeitalter von Jahrmarkt und Schaustellerei, war „Hau den Lukas“ und Dosenwerfen das höchste der Gefühle. Eventuell verhalfen ein paar Bettlaken-Gespenster in der Geisterbahn (handbetrieben!) zu einem prickelnden Adrenalinschub. Heute reiht sich auf den wandernden Amüsiermeilen ein Spukschloss an das andere. Vollgepackt mit komplexen technischen Gimmiks und Apparaturen, etwa sprudelnden Blutbrunnen, hydraulischen Pneumatik-Monstern, effektvollem Modergeruch (der ist meistens echt!) oder verzwickter Spiegeltechnik. Unlängst berichten Beobachter der fahrenden Spukschloss-Szene jedoch von einer Rückbesinnung auf die Anfänge des Grusel-Gewerbes: „Echte Schauspieler“ – steht an jeder zweiten Geisterbahn. Was einen „echten“ von einem „falschen“ Schauspieler unterscheidet, lassen die schaustellernden Schlossbesitzer geschickt im Dunkeln. Gestern als ich so über den „Hamburger Dom“ am zischenden und rumpelnden „Dämonium“ (6 € eine Fahrt!!) vorbeischlenderte wie es so meine Art ist, dachte ich noch so, „Junge Junge, diese Pneumatik-Bestien“ werden auch immer lebensechter“ – aber dann war wohl Schichtwechsel und die Pneumatik-Bestie zog sich eine speckige Jacke über und ging. In ihre Gruft oder so. Sehr nebulös!
Montag, 20. Oktober 2008
Wo sich Abgründe auftun...
Indiana Jones im Ferrari
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Hamburger Impressionen
Dienstag, 7. Oktober 2008
Na, fabelhaft Amelie...
Donnerstag, 25. September 2008
Sinnlos im Weltraum
Nach diesem Techtelmechtel macht sich Barbarella wieder auf die Suche nach Durand Durand... stürzt aber wieder ab! (Nein?? Doch!! Ohhh!!!) Nach ihrer Bruchlandung trifft sie auf einen flügellahmen Engel namens Pygar, den sie wieder aufpoppt... äh, aufpeppt und mit ihm gegen die bösen Schergen des großen Tyrannen zieht. Der "Große Tyrann" entpuppt sich als brünette Domina, die scharf auf Barbarella ist. Weil sie die Lack-und-Leder-Diktatorin jedoch nicht ran lässt, kommt Barbarella in den Knast - aus dem sie sich allerdings mithilfe von - genau - Sex, wieder befreit. Nach mehreren haarsträubenden Situationen, die Barbarella jedoch alle durch - genau - Sex, übersteht, kommt sie schließlich dahinter, dass Durand-Durand das „Orgasmatron“ mittlerweile fertiggestellt hat: Die Opfer werden durch ein Übermaß an sexueller Stimulation getötet. Barbarella wird auch der Wirkung des Geräts ausgesetzt, (natürlich!) überlebt jedoch und das Gerät wird dabei zerstört.
Kumpel, schneid' ihm den Weg ab!
Dienstag, 23. September 2008
Schizophrenie 2.0
Montag, 22. September 2008
Otto, Greg... fliegt schon mal die Comet vor
Okay... vielleicht ein Grund, warum die Neuverfilmung so lange auf sich warten lässt... die Dialoge zu entschärfen ist echt knifflig!!
Das waren die Helden. Die Bösen waren auch ganz miese Typen: Vul Kuolun, der sah aus wie Robert Wagner und war außerdem der Sohn des Mörders von Captain Futures Eltern - eine fiese Möp! Auch der Herrscher von Megara war eine linke Bazille. Bis auf die Oberschurken haben es eigentlich immer alle bösen Wichte eingesehen, dass das jetzt nicht so dolle war mit Mord und Totschlag und gaben sich ganz zerknirscht (dafür gab's ein eigenes Musikstück!)
Donnerstag, 18. September 2008
Ohh mai gohd luk at dis!
Sonntag, 14. September 2008
Vampir-Nachschlag
Ganz großes Kino!!
Im Lexikon des internationalen Filmes heißt es sogar, dass „die ironische ‚schwarze‘ Variante des Vampir-Mythos“ zu einem „der besten ‚Blacksploitation‘-Filme überhaupt gehört, dank eines einfallsreichen Drehbuchs und eines überragenden Hauptdarstellers“. 1972 heimste "Blacula" sogar den goldenen Saturn der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films in der Kategorie "Bester Horrorfilm" ein. Da freut sich nicht nur Quentin Tarantino... Leider gibt's den Film nicht bei der Online-Videothek meines Vertrauens und erst ab Ende Oktober als UK-Import-DVd im Handel - da hoffe ich nur auf das unergründliche Filmarchiv der Cinema-Redaktion. Falls jemand den Film zufällig hat, bitte sofort melden! Als Appetithäppchen hier der Trailer:
Freitag, 12. September 2008
Die Nacht der langen Zähne
Sanya: "Oh, I... I got a shock!"
Mark Markary: "How?"
Sanya: "Touching that!"
Mark Markary: [touches the object Sanya indicated] "Ouch!"
Fazit:

Dracula jagt Mini-Mädchen (1972)
Der Graf ist zurück! Und wer ist Schuld? Genau die Hippies! Nachdem 1872 Dracula im finalen Kampf (Mhmh... sicher, deswegen auch die dreitausend Sequels!) gegen Van Helsing das Cape an der Garderobe der Höllenpforte eigentlich abgegeben hat, will ihn 100 Jahre später sein Jünger Johnny Alucard (Na, wer das rückwärts liest und Böses denk... ich weiß auch nicht!) wieder reannimieren. Das geht natürlich am Besten bei einer flotten Drogenparty in einer verfallenen Londoner Kirche - kann man sich ja an fünf Finger abzählen. Frisch aus der Urne auferstanden, leckt sich Dracula die Eckzähne und macht Jagd auf schmucke junge Londoner Dinger. Blöd nur, dass der Erzvampir ausgerechnet einer gewissen Jessica Van Helsing (Van Helsing? - Da war doch was!) an die Halsschlagader will. Deren Oppa spitzt die Holzpflöcke an und rückt dem Blutsauger zu Leibe - is' ja auch Familien-Ehrensache!
Herausragende Dialogzitate:
Inspector: "Of course. Otherwise we wouldn't need a police force, would we?"
Nachdem der Vorgänger "Dracula - Nächte des Entsetzens" (1970) an den Kinokassen sang und klanglos abgesoffen war, zog man bei der Produktionsfirma Hammer nicht etwa die Reißleine für die "Dracula"-Reihe, sondern verfiel auf die bahnbrechende Idee, den Vampir in die Gegenwart zu holen. Na schönen Dank auch! Kurze Röcke, lange Haare, Drogen, Rock- und Pop-Gedudel... Austin Powers hätte seine Freude gehabt! So kurz wie die Röcke waren allerdings auch die Auftritte von Christopher Lee als Dracula - irgendwie hatten die Drehbuchautoren beim Schreiben wohl aus den Augen verloren, dass der untote Graf der Hauptcharakter des Films sein sollte...




