Nach diesem Techtelmechtel macht sich Barbarella wieder auf die Suche nach Durand Durand... stürzt aber wieder ab! (Nein?? Doch!! Ohhh!!!) Nach ihrer Bruchlandung trifft sie auf einen flügellahmen Engel namens Pygar, den sie wieder aufpoppt... äh, aufpeppt und mit ihm gegen die bösen Schergen des großen Tyrannen zieht. Der "Große Tyrann" entpuppt sich als brünette Domina, die scharf auf Barbarella ist. Weil sie die Lack-und-Leder-Diktatorin jedoch nicht ran lässt, kommt Barbarella in den Knast - aus dem sie sich allerdings mithilfe von - genau - Sex, wieder befreit. Nach mehreren haarsträubenden Situationen, die Barbarella jedoch alle durch - genau - Sex, übersteht, kommt sie schließlich dahinter, dass Durand-Durand das „Orgasmatron“ mittlerweile fertiggestellt hat: Die Opfer werden durch ein Übermaß an sexueller Stimulation getötet. Barbarella wird auch der Wirkung des Geräts ausgesetzt, (natürlich!) überlebt jedoch und das Gerät wird dabei zerstört.
Donnerstag, 25. September 2008
Sinnlos im Weltraum
Nach diesem Techtelmechtel macht sich Barbarella wieder auf die Suche nach Durand Durand... stürzt aber wieder ab! (Nein?? Doch!! Ohhh!!!) Nach ihrer Bruchlandung trifft sie auf einen flügellahmen Engel namens Pygar, den sie wieder aufpoppt... äh, aufpeppt und mit ihm gegen die bösen Schergen des großen Tyrannen zieht. Der "Große Tyrann" entpuppt sich als brünette Domina, die scharf auf Barbarella ist. Weil sie die Lack-und-Leder-Diktatorin jedoch nicht ran lässt, kommt Barbarella in den Knast - aus dem sie sich allerdings mithilfe von - genau - Sex, wieder befreit. Nach mehreren haarsträubenden Situationen, die Barbarella jedoch alle durch - genau - Sex, übersteht, kommt sie schließlich dahinter, dass Durand-Durand das „Orgasmatron“ mittlerweile fertiggestellt hat: Die Opfer werden durch ein Übermaß an sexueller Stimulation getötet. Barbarella wird auch der Wirkung des Geräts ausgesetzt, (natürlich!) überlebt jedoch und das Gerät wird dabei zerstört.
Kumpel, schneid' ihm den Weg ab!
Dienstag, 23. September 2008
Schizophrenie 2.0
Montag, 22. September 2008
Otto, Greg... fliegt schon mal die Comet vor
Okay... vielleicht ein Grund, warum die Neuverfilmung so lange auf sich warten lässt... die Dialoge zu entschärfen ist echt knifflig!!
Das waren die Helden. Die Bösen waren auch ganz miese Typen: Vul Kuolun, der sah aus wie Robert Wagner und war außerdem der Sohn des Mörders von Captain Futures Eltern - eine fiese Möp! Auch der Herrscher von Megara war eine linke Bazille. Bis auf die Oberschurken haben es eigentlich immer alle bösen Wichte eingesehen, dass das jetzt nicht so dolle war mit Mord und Totschlag und gaben sich ganz zerknirscht (dafür gab's ein eigenes Musikstück!)
Donnerstag, 18. September 2008
Ohh mai gohd luk at dis!
Sonntag, 14. September 2008
Vampir-Nachschlag
Ganz großes Kino!!
Im Lexikon des internationalen Filmes heißt es sogar, dass „die ironische ‚schwarze‘ Variante des Vampir-Mythos“ zu einem „der besten ‚Blacksploitation‘-Filme überhaupt gehört, dank eines einfallsreichen Drehbuchs und eines überragenden Hauptdarstellers“. 1972 heimste "Blacula" sogar den goldenen Saturn der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films in der Kategorie "Bester Horrorfilm" ein. Da freut sich nicht nur Quentin Tarantino... Leider gibt's den Film nicht bei der Online-Videothek meines Vertrauens und erst ab Ende Oktober als UK-Import-DVd im Handel - da hoffe ich nur auf das unergründliche Filmarchiv der Cinema-Redaktion. Falls jemand den Film zufällig hat, bitte sofort melden! Als Appetithäppchen hier der Trailer:
Freitag, 12. September 2008
Die Nacht der langen Zähne
Sanya: "Oh, I... I got a shock!"
Mark Markary: "How?"
Sanya: "Touching that!"
Mark Markary: [touches the object Sanya indicated] "Ouch!"
Fazit:

Dracula jagt Mini-Mädchen (1972)
Der Graf ist zurück! Und wer ist Schuld? Genau die Hippies! Nachdem 1872 Dracula im finalen Kampf (Mhmh... sicher, deswegen auch die dreitausend Sequels!) gegen Van Helsing das Cape an der Garderobe der Höllenpforte eigentlich abgegeben hat, will ihn 100 Jahre später sein Jünger Johnny Alucard (Na, wer das rückwärts liest und Böses denk... ich weiß auch nicht!) wieder reannimieren. Das geht natürlich am Besten bei einer flotten Drogenparty in einer verfallenen Londoner Kirche - kann man sich ja an fünf Finger abzählen. Frisch aus der Urne auferstanden, leckt sich Dracula die Eckzähne und macht Jagd auf schmucke junge Londoner Dinger. Blöd nur, dass der Erzvampir ausgerechnet einer gewissen Jessica Van Helsing (Van Helsing? - Da war doch was!) an die Halsschlagader will. Deren Oppa spitzt die Holzpflöcke an und rückt dem Blutsauger zu Leibe - is' ja auch Familien-Ehrensache!
Herausragende Dialogzitate:
Inspector: "Of course. Otherwise we wouldn't need a police force, would we?"
Nachdem der Vorgänger "Dracula - Nächte des Entsetzens" (1970) an den Kinokassen sang und klanglos abgesoffen war, zog man bei der Produktionsfirma Hammer nicht etwa die Reißleine für die "Dracula"-Reihe, sondern verfiel auf die bahnbrechende Idee, den Vampir in die Gegenwart zu holen. Na schönen Dank auch! Kurze Röcke, lange Haare, Drogen, Rock- und Pop-Gedudel... Austin Powers hätte seine Freude gehabt! So kurz wie die Röcke waren allerdings auch die Auftritte von Christopher Lee als Dracula - irgendwie hatten die Drehbuchautoren beim Schreiben wohl aus den Augen verloren, dass der untote Graf der Hauptcharakter des Films sein sollte...

Bald alles futsch?

Du heiliges Kanonenrohr, was war ich froh, dass ich heute Morgen wach geworden bin. Hätte ja auch ganz anders ausgehen können, nachdem die feinen Herrschaften vom Kernforschungszentrum Cern ihren Teilchenbeschleuniger (auch so eine Art heiliges Kanonenrohr) angeworfen haben. Was haben sie vorher nicht alle geschrieen „Nein!“, „Oh, Mein Gott, nicht den Knopf drücken!“ oder „Wir werden alle sterben!“ Ein Horrorszenario jagte das andere. Mein Lieblingshorror-szenario war ja das mit den Schwarzen Löchern. Uhuhuhuhu. Schwarze Löcher. Kennt man ja aus den einschlägigen Science-Fiction-Filmen. Wenn sich da ein Schwarzes Loch auftaucht – is’ das nie gut! Nie! Schlimmer sind nur Wurmlöcher... Im Weltraum. Im Watt sind die auch egal.
Mittwoch, 10. September 2008
Die hehren Ritter der Comunio-Runde
Online Fußball-Manager-Spiele sind eine tolle Sache. Endlich mal das richtig machen, was die Trainer der Bundesliga an jedem verdammten Samstag falsch machen. Aber wirklich jedes Mal!
Schöner Nebeneffekt ist es auch, die Liga mal so richtig kennen zu lernen – bis auf den allerletzten Ersatzspieler. Also nicht die, die sich siebzig Minuten an der Seitenauslinie warm laufen und dann doch nicht zum Zug kommen, sondern die, die Woche für Woche auf der Tribüne sitzen und nur berücksichtigt werden, wenn selbst der Busfahrer aus den Latschen kippt. Diese, auch dem fleißigen Sportschau-Beobachter und Kicker-Leser eher unbekannte graue Masse der 160.000-Euro-Spieler kennt jeder, der sich online zum Manager aufschwingt, innerhalb kürzester Zeit aus dem FF.
Eigentlich sind diese Online-Manager – ob nun Comunio, Kicker oder wasweißich - unglaublich einfach: Mannschaft kaufen, Aufstellung festlegen, Spieltag abwarten, Punkte aus den Spielerbewertungen begutachten, darüber ärgern, auf den nächsten Spieltag warten. Und so weiter. Im Grunde also ein Selbstläufer. Aber dieses scheinbar ach so heile virtuelle Paradies hat ebenso seine Macken wie die wirkliche Welt. Das geht schon mal damit los, dass man – obwohl M-a-n-a-g-e-r – keinen Cent sieht! Fein! Aber da der Spieltrieb beim Mann immer über die Vernunft siegt ist das völlig in Ordnung. Weitaus haariger stellt sich die Sache mit der Punkteberechnung dar.
Die Verantwortlichen dieser Manager-Comunities versichern so oft sie können, dass jede einzelne Spielernote sehr minutiös ausbaldowert wird. Das stellt man sich dann ungefähr so vor: Unglaublich findige Sportjournalisten sitzen in einer abgedunkelten, ein Quadratmeter großen Zelle und gucken sich jedes Spiel etwa 24 Mal an. Dabei werden verschiedene Strichlisten über jeden Spieler angefertigt (Ballkontakte, Hose-hochziehen, Rotzen, etc.). Aus diesem enormen Konvolut an Daten zaubert der erfahrene Experte dann eine treffende Schulnote. Wenn diese unglaublich findigen Sportjournalisten aber Mal keine Lust haben das 0:0 zwischen Hannover und Cottbus 24 Mal zu analysieren, dann würfeln sie auch schon mal. 0:0 ist ein häufiges Ergebnis. Deswegen basieren sowohl das ominöse „Sportal-Schema“ als auch der hoffnungslos überbewertete „Kicker-Kanon“ auf dem komplexen, in Fachkreisen „Nasenformel“ genannten, Bewertungsschlüssel. Das geht dann wie folgt vor sich: „Mein Gott, der Rosenberg... na super! Die Nase passt mir nicht, der kriegt ne 4,5! Ohhh, der feine Herr Marko „Der-ist-noch-so-jung-und-unbedarft-den-find-ich-super“ Marin, na der spielt ja heute einmali... oh... Fehlpass... schon wieder... na ja, wenn einer so jung un... also, diese gelbe Karte muss man nicht geben, das schreiben wir mal seiner Unerfahrenhei... ROT? Der ist ihm doch absichtlich in den Ellenbogen gelaufen. Aber bitte... na dann, eben nur eine 1,5!“
Und dann der Transfermarkt in der virtuellen Welt. Stunden verbringt man auf diesen Seiten mit Sichtungen, Gegenrechnen, Punkte vergleichen und pipapo. Doch auch hier türmen sich bedrohlich dunkle Wolken.Wie erinnere ich mich noch an jenen Tag, als auf der Transferliste der komplette Kader eines Mitspielers gleich einem ebenso unterschätzten wie schaurigen Menetekel vom Ende der ruhigen Zeiten kündete. Sowas gibt’s da nämlich auch: Spekulanten. Heuschrecken! Sklavenhändler! Roman Arkadjewitsch Abramovitschs! Sehen in den Spielern nichts als Kapitalanlage! Kaufen und verkaufen, jeden Tag, immer wieder, immer weiter, immer weiter. Hauptsache Gewinne, nur um wieder noch teurere Spieler zu kaufen und wieder zu verkaufen, am besten innerhalb eines Tages! Hier warne ich: Auch das digitale Abziehbild eines Profifußballers hat eine verletzliche Seele!
Und hier erschließt sich dem geneigten Leser auch endlich: Deswegen trifft der Klose die Bude nicht mehr. Der wird jeden Tag ungefähr fünfundzwanzigtausendmal verschachert – so etwas tut weh! Nun gut, wird der eine oder andere fragen, „Hat der nicht gegen Finnland drei Tore geschossen?“ Da kann ich nur fragen „Gibt es in Finnland ein Internet?“ „Ja sicher!“ sagen die einen... „Sicher?“ frage ich!!
Montag, 8. September 2008
Die besten schlechtesten Filme

Trailer:
Fazit:
Trash-Wertung:

Samstag, 6. September 2008
Emotionslos im Stadion
Jedes Mal, wenn ich ins Stadion gehe hab ich ein Riesen-Glück! Nein, nicht, dass ich ein Granaten-Spiel nach dem anderen sehe. Näää! Ganz und gar nicht! Meist ist es ein Grottenkick. Das mein’ ich aber nicht. Ich stell' mich nämlich immer in die unmittelbare Nähe von Spitzenexperten. Da spielen sich regelmäßig Dramen ab. Egal wo. In Stuttgart. In Frankfurt. In Köln. Auf Schalke. Überall. Am Schlimmsten ist es immer in Freiburg... der SC zieht diese Pseudo-Intellektuellen-Fußball-Philosophen magisch an. Die kommen nur zum Sportclub, weil der ja noch gar nicht so kommerzialisiert ist wie der Rest in Fußball-Deutschland... deshalb ab ins B-a-d-e-n-o-v-a-Stadion. Aber Egal.
Auf den Rängen der Arenen tummeln sich die unterschiedlichsten Spielarten des Fußball-Fans. Da wäre zu allererst der Besserwisser. So einer steht immer neben mir. Immer! Der Besserwisser sieht auf jeden Fall alles viel genauer als der Schiedsrichter. "FOUL? WAR GAR NICHTS. DAS SEHE ICH DOCH VON HIER!" Dass da vielleicht ein Zaun, ein Flutlichtmast und eine zwölf Quadratmeter große Patchwork-Fahne die Sicht einschränken interessiert nicht. Da wird weiter gebrüllt. Gebrüllt, weil normal reden is’ nicht beim Besserwisser. Das geht d
ann in einer Tour. 90 Minuten. Oberste Regel: Der Schiri ist immer Schuld. Auch wenn die eigene Mannschaft jeden Ball in Richtung Eckfahne tritt statt aufs Tor. Hier kommt der Verständnisvolle ins Spiel. Dieser possierliche Vertreter der Gattung Fan ist zwischen 50 und 60 Jahren und steht immer an ein Geländer gelehnt. Außerdem trägt er eine Mütze, zwar in den Vereinsfarben, allerdings ist das formlose Ding von einem regionalen Baumaschinenhersteller oder so. Der Verständnisvolle sagt nicht viel - hin und wieder nuschelt er dem Nebenmann (meistens ich). ber die Schulter zu: „Muss er versuchen!“. Meist hat dann gerade einer von der Eckfahne abgezogen.
Die übelsten Nervensägen im Stadion sind jedoch die Spielertrainer: Taktisch geschult in der Kreisliga B („Wieso geht da keiner kurz?“), perfekt am Ball („Oh Junge, denn musst du in der Drehung aus der Luft nehmen!“) verkannter Nationalspieler („Wenn mich damals ein Talent-Scout gesehen hätte, wär’ ich heut’ in Madrid) und indoktriniert von Steffen Simon (Zitat: „Unten raus hat Bremen oft Probleme mit der Luft“ oder „Brügge ist ein wunderschönes, aber sehr, sehr kleines Städtchen mit 120.000 Einwohnern.“) Da hilft eigentlich nur noch eine Standleitung zum nächsten Pils-Zapfhahn, sonst erträgt man es nicht. Sätze wie „Hätte klappen können!“, „War ja klar, da muss er viel früher drauf gehen“ oder auch das sehr beliebte „Schieß!“ kurz nachdem der Spieler die Mittellinie überquert hat ohne Luftholen über die gesamte Spieldauer... im internationalen Geschäft wird so jede Verlängerung zur Höllenqual.
So ein Spielertrainer stand beim letzten SC-Spiel neben mir… klassisch in Gore-Tex-Jacke und Camel-Boots, nur der Fahrradhelm hat noch gefehlt. Natürlich war das Spiel auch eine ganz üble Grotte. 1:0 für den SC gegen Hansa. Noch nie war mir ein Spiel schon im Stadion so egal… aber wir hatten unseren Spaß. Auch als die Freiburger sich von der Nordkurve hochleben ließen. Wolle aus F meinte da dann nur „Also das brauchen sie jetzt auch nicht jedes Mal zu machen!“ Das war dem Spielertrainer (Wahrscheinlich Robin Dutts Bruder) zu viel. „Immer dieses Gelaber!“ wurde er ausfällig… ich hab mich dann nur halb über die Schulter zum entgeisterten Wolle umgedreht und genuschelt: „Muss er versuchen!“
Freitag, 5. September 2008
Technischer Schnickschnack

Die Besten Schlechtesten Filme
American Warrior (1985)
Joe: "Then... he must die!"
Fazit:
Ein Riesen-Film! Ganz großes Ninjutsu sozusagen. Wie dieser Joe Armstrong immer die Pfeile, die auf ihn abgeschossen werden aus der Luft fängt... spitze! Und Mr. American Ninja guckt mit seinem einen Gesichtsausdruck immer so entschlossen. Dafür, dass der "Black Star Ninja" nicht "Ich bin dein Vater, Joe" sagt, gibt's eine Tonne Abzug!
Trash-Wertung:
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Missing in Action (1984)
Colonel James Braddock, genannt der Tiger (Roaar!), kann nach acht Jahren aus einem vietnamesischen Gefangenenlager fliehen - mit dem einzigen Ziel, die grausamen Zustände, denen dort noch zahllose andere Soldaten (Die Hawaii-Hemden tragen?!?) ausgeliefert sind, zu beenden. Als offizielle Nachforschungen des US-Senats im Sande verlaufen, ergreift Braddock selbst die Initiative. Mit seinem alten Armeekumpel Tuck (Genannt der Kecks?) schleicht er sich nach Thailand ein und arbeitet sich durch den undurchdringlichen Dschungel (Das können nur Tiger - Und Chuck Norris!). Die Vietnamesen erkennen die Gefahr und versuchen die Gefangenen in ein anderes Lager zu verlegen. Der Tiger hat keine Zeit zu verlieren - lautlos, blitzschnell, tödlich greift er ein. Gut, dass Braddock auch in Zeitlupe von Wachtürmen springen kann...
Trailer
Herausragende Dialogzitate:
Braddock: "I don't step on toes, Littlejohn, I step on necks." (Aus Braddock - Missing in Action 3)
Fazit:
Trash-Wertung:
Mittwoch, 3. September 2008
Die Besten der Besten der Besten Schlechtesten Filme
Dr. Hallitt: "This one did!"
Don Sober: "If ya feel a wet snout in ya face, whatever you do, don't move. And don't kiss it back 'cause it ain't me!"
Im Fahrwasser von Steven Spielbergs "Jaws" spielte der Amok laufende Meister Petz schon drei Jahrzehnte vor Problembär Bruno knapp 30 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein... dass unter dem Pelz des "weißen Hais der Wälder" meist ein Schauspieler steckt schien die Zuschauer weniger zu stören. Einen Extra-Eimer gibts für den Mundharmonika-Soundtrack.
Fazit:
Kein geringerer als James Cameron (Terminator, Abyss) führte bei diesem kruden Machwerk Regie. in einem Interview auf den Film angesprochen konterte er souverän: "Ich denke, dass "Piranha II" der beste Film über fliegende Piranhas ist, der jemals gedreht wurde."
Trash-Wertung:

Im Reich der garstigen Gastronomen
Sehr geschäftstüchtig auch die Anpreisung des "Tagestellers vom Grill" (Zitat des Wirts: "lecker Kotelett mit schön viel Pommes und Salat" / Auch vom seltsamen Sohn angepriesen... der war später auf einmal verschwunden, der Bucklige, ... hat sich bestimmt verwandelt, war ja Vollmond!): "Nehmen Sie den Grillteller, alles andere macht uns zuviel Arbeit!" Jaahhh, da rollt der Rubel am Ende des Abends! Und um noch einen draufzusetzen: Wehe es erdreistet sich jemand, nach Pommes-Nachschub zu fragen. "Gibt's nicht mehr, die Friteuse ist schon ausgeschaltet." Da klingelt die Trinkgeldkasse!! Für dieses Stromspar-Modell (alle Geräte um 21.30 Uhr vom Netz nehmen!) gab es bestimmt auch ein Zertifikat zum an die Wand hängen. Ein weiteres Zertifikat hab ich am Wall of Fame vergeblich gesucht: Den erste Preis im Wettbewerb "Eigentlich hab ich das alles hier nicht nötig"-Gucken - muss der auch haben. Aber das Schockierende: Der feine Herr Zimmer ist wochenlang ausgebucht... Andererseits: Die meisten Fahrräder in der Gästegarage waren von Kettler und hatten einen Rückspiegel!
Ratlos auf dem Rad
Mit diesem Bodensee-Radrundweg kann man eigentlich nichts falsch machen... eigentlich! Im Grunde geht es immer stupide am Ufer lang. Beschilderung brauch'mer net! Aber: Da fahren mehr Spießer rum als auf der B31 am Sonntagnachmittag. Die haben dann zwar keinen Sonntagsfahrerhut auf, aber dafür am Fahrradlenker einen Rückspiegel (!!). Außerdem natürlich nur die "richtige" Radlerkleidung von Gonzo ("Else, wenn isch sach, isch brauch "S", dann mein isch auch "S"" - der Begriff Presswurst bekommt eine völlig neue Bedeutung, wenn so eine Plauze eingeschweißt auf dem Kettler-Alu-Rad daherstrampelt). Solche Schönwetter-Radler weichen auf einem fünf Meter breiten Radweg auch nicht aus, wenn man ihnen entgegenkommt. Aber die Panik in den Gesichtern, wenn man auch nicht ausweicht und beschleunigt ist unbezahlbar. Faucht man ihnen noch ein böses "weg da!" zu, dann kommen sie noch nicht einmal zu ihrem obligatorischen "hier fahret au' Kinder" oder "falsche Straßenseite"...
Aber zurück zur deutschen Beschilderungspolitik. Während in der Schweiz in jeder Kurve ein Schild steht und eindeutig in die richtige Richtung weist (in der Schweiz werden Radwege auch jeden Tag von Hand gefegt... ach was sage ich, gesaugt!) in Deutschland ist das anders: Der mündige Bürger hat eine Karte dabei zu haben. Ansonsten hängt das ganz nach Tagesform der Schilderaufsteller ab. Wie sinnlos da einige Wegweiser in die Landschaft deuten... legendär. Auch immer wieder gerne: Schilder so zu montieren, dass man sie nur lesen kann, wenn man zwei Meter vom Weg entfernt auf der Wiese im Kuhmist steht! Super auch, der Schabernack, den die Schilderaufsteller sich mit den Radfahrern machen. Da kann man zwanzig Kilometer Fahren und ist anschließend immer noch 37 Kilometer von Konstanz entfernt (ganz ehrlich... so falsch kann man nicht mal ohne Karte fahren!)
Irgendwann ist es einem egal und man fährt sowieso nach Gefühl... aber dann kommt man nach Österreich (meine verehrte K.F. da müssen wir mal ein ernstes Wörtchen miteinander reden!) da fehlen einem bei den fehlenden Schildern die Worte!! Wenn dort mal ein Wegweiser steht, dann zeigen dort schon einmal zwei Schilder in völlig entgegen gesetzte Richtungen. Gut ist da nur, dass Österreich nicht so wahnsinnig groß ist.
Und wenn man dann glaubt, zurück in Deutschland bessert sich die Situation wieder etwas. Von wegen! Das Grenzland zwischen Österreich und Deutschland das ist wie in der Walachei. Ich glaube da essen sie noch Hunde und hängen sich Knoblauch übers Bett. Wegweiser sind dort noch nicht erfunden. Blöderweise haben die aber sehr, sehr, sehr, sehr viele schmale Straßen... kommt schon mal vor, dass man fünf, sechs Mal die Grenze überfährt ohne etwas zu merken.
Da lob' ich mir doch die Chinesen... die haben für jeden Mist ein Schild. Zum Beispiel "Rauchen ist Traktorlenkern während der Fahrt strengstens untersagt" oder "Beim überqueren der Straße keine Getränke vor Autos verschütten"...


