Donnerstag, 5. März 2009

Münchener Verhörmethoden

München, U-Bahn, so gegen halb neun hab ich mich heute vertan, besser gesagt ich habe mich verhört... aber mal so richtig. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass der U-Bahn-Pilot die Haltestelle "Himmlerstraße" ausgerufen hatte. Skandal! Das stößt auf Ablehnung - in Zeit und Raum gleichermaßen. Ich höre es deutlich, dieses Krakelen: "Wos? Där Himmler hot eine eigäne Holteställe? Wär hot denn do domols eihentlich gepotscht?" Seltsam, solche Gedanken an einem Donnerstag um halb neun in der U-Bahn zu haben. Als dann der U-Bahn-Pilot aber jovial und doch leicht gestresst meinte "Geh, Leut, ich weiß ja, ihr wollt' alle zur Arbeit, aber wir haben da heut morgen a Riesenstörung!" war ich schon beinahe wieder beruhigt. Riesenstörung... ja, da kann man sich schon mal eben vertun, oder verhören. Die Haltestelle hieß übrigens gar nicht "Himmlerstraße", sondern "Implerstraße"...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

joa mai was hosch du denn da ghört? ubahn fahren in münchen - mehr als nur von a nach b. da geht es um lebensinhalte! "zurückbleiben! ich sagte: ZURÜCKBLEIBEN!!" oder "auch die hinteren türen benutzen!" oder "jgaoijgeogeogjowjgwi", denn meistens verstehe ich den kapitän eh nicht...