Erst jetzt, fast eine Woche nach meiner Entlassung aus dem Knast... äh aus dem Krankenhaus finde ich die Kraft, mich den angesammelten Traumata zu stellen. Dachte schon, ich brauch einen Therapeuten... wenn die nicht immer so teuer wären und obendrein nicht so viel Mist erzählen würden. Also muss es eben so gehen.
Rückblickend betrachtet war dieses erste Zimmer, in das sie mich verfrachtet haben, gar nicht mal so schlecht. Gut, ich lag nur rum und war vollkommen damit beschäftigt, meinen Frühstückskaffee nicht wieder auszuhusten und meine Pilzinfektion zu ignorieren (was nur bedingt möglich war), aber die Zimmergenossen waren lustige Vögel. Das muss das "Nasenscheidewand-Zimmer" gewesen sein. Alle die da lagen haben sich freiwillig die Nase brechen lassen. Verrückte. Wenn mich jemand fragt, was das so für Leute sind, die sich freiwillig die Nase brechen lassen, sag ich jetzt immer: "das sind die Leute, die jeden, aber auch wirklich jeden Satz mit einem dümmlichen "hehehe" beenden". Die haben's auch nicht anders verdient, dass ihnen die Nase gebrochen wird. Und was haben die gelitten... oje, oje... als hätten der Chirurg ihnen den Zinken mit Nitroglyzerin weggesprengt (zugegeben, auf den ersten Blick war das gar nicht mal so abwegig).

Mit so einem Pilz im Auge liest es sich ebenso schwer wie es sich fern sieht. Dementsprechend zäh gestaltete sich dann auch die Tages- und Abendgestaltung. Wäre da nicht der Husten gewesen, hätte ich den Pilz sicherlich mit Pils bekämpft. Schrecklich übrigens, dass das einzige, das ich einigermaßen lesen konnte ausgerechnet Kicker und SportBild waren - manmanman, so eine Riesenscheiße. Bisher hielt ich immer die FreizeitRevue für belanglos, aber was einem in diesen unsäglichen Sportpostillen aufgetischt wird, schlägt jede "Hansi-Hinterseers-treuester-Fan-von-Giraffe-totgeleckt"-Story aus dem Boulevard-Rätsel-Heft-Segment. Echt zum Abgewöhnen. Wie der Doppelpass im DSF, nur gedruckt!
Wenn man ich solchen Nasen-Zertrümmer-Zimmern liegt und mit Medikamenten zugeschüttet wird hat man seltsamerweise sehr bizarre Träume. Ich wurde zum Beispiel zwei Nächte hintereinander vom militärischen Widerstand (Canaris höchstselbst hatte mich an einem ungemütlichen Samstagnachmittag in sein Büro beordert!) als Doppelagent in eine Nazi-Ordensburg (glaub' es war die in Sonthofen, es lag Schnee) eingeschleust - kein Wunder das ich mitten in der Nacht schweißgebadet aufgeschreckt bin. An die anderen Nächte habe ich zum Glück keine Erinnerung... der Rest war Husten!
Rückblickend betrachtet war dieses erste Zimmer, in das sie mich verfrachtet haben, gar nicht mal so schlecht. Gut, ich lag nur rum und war vollkommen damit beschäftigt, meinen Frühstückskaffee nicht wieder auszuhusten und meine Pilzinfektion zu ignorieren (was nur bedingt möglich war), aber die Zimmergenossen waren lustige Vögel. Das muss das "Nasenscheidewand-Zimmer" gewesen sein. Alle die da lagen haben sich freiwillig die Nase brechen lassen. Verrückte. Wenn mich jemand fragt, was das so für Leute sind, die sich freiwillig die Nase brechen lassen, sag ich jetzt immer: "das sind die Leute, die jeden, aber auch wirklich jeden Satz mit einem dümmlichen "hehehe" beenden". Die haben's auch nicht anders verdient, dass ihnen die Nase gebrochen wird. Und was haben die gelitten... oje, oje... als hätten der Chirurg ihnen den Zinken mit Nitroglyzerin weggesprengt (zugegeben, auf den ersten Blick war das gar nicht mal so abwegig).
Mit so einem Pilz im Auge liest es sich ebenso schwer wie es sich fern sieht. Dementsprechend zäh gestaltete sich dann auch die Tages- und Abendgestaltung. Wäre da nicht der Husten gewesen, hätte ich den Pilz sicherlich mit Pils bekämpft. Schrecklich übrigens, dass das einzige, das ich einigermaßen lesen konnte ausgerechnet Kicker und SportBild waren - manmanman, so eine Riesenscheiße. Bisher hielt ich immer die FreizeitRevue für belanglos, aber was einem in diesen unsäglichen Sportpostillen aufgetischt wird, schlägt jede "Hansi-Hinterseers-treuester-Fan-von-Giraffe-totgeleckt"-Story aus dem Boulevard-Rätsel-Heft-Segment. Echt zum Abgewöhnen. Wie der Doppelpass im DSF, nur gedruckt!
Wenn man ich solchen Nasen-Zertrümmer-Zimmern liegt und mit Medikamenten zugeschüttet wird hat man seltsamerweise sehr bizarre Träume. Ich wurde zum Beispiel zwei Nächte hintereinander vom militärischen Widerstand (Canaris höchstselbst hatte mich an einem ungemütlichen Samstagnachmittag in sein Büro beordert!) als Doppelagent in eine Nazi-Ordensburg (glaub' es war die in Sonthofen, es lag Schnee) eingeschleust - kein Wunder das ich mitten in der Nacht schweißgebadet aufgeschreckt bin. An die anderen Nächte habe ich zum Glück keine Erinnerung... der Rest war Husten!
2 Kommentare:
man kann von einer giraffe tot geleckt werden? oh mein gott!
Ja... es ist schrecklich!
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