Was hatte uns der Karnevalsprinz nicht genervt "Ihr müsst unbedingt kommen, nächste Woche hau' ich dem Heerwegen die Bude voll. Mach ich alles klar für Südafrika!" Wichtich is auf'm Dach, fiel mir da nur noch ein. Gut, nun schlägt man einem Prinzen nicht so mir nichts dir nichts einen Wunsch ab... auch einem Karnevalsprinzen nicht. Also annen Rhing. Und sollte es Prinz Poldi in seinem vollmundig angepriesenen Schützenfest im Schatten des Doms nicht gelingen innerhalb von 90 Minuten das Torjägerfeld von hinten aufzurollen, blieben noch ansehnliche Alternativen. Am Samstag sollte die Medizinballtruppe von Felix Magath gegen die Fohlen ran und am Sonntag oblag es einem zugegeben recht ordentlich aufspielenden Regionalteam aus der Nähe von Lüdenscheid vor dem heimischen Mob gegen die Schmalspur-Millionarios aus Hoffe zu netzen.
Zwölf Minuten nach Prinzens Anruf befand sich unser Einsatztrupp dann auch auf der A5 und fraß im Tiefflug Kilometer in Richtung Ruhrgebiet. An Bord: der Krieger, Wolle, meine Wenigkeit, portioniertes Rothausbräu. The Catman würde das Quartett erst im Dorf vervollständigen. Noch während Wolle und ich das Für und Wider der Benutzung des Strandstreifens angesichts eines schnöden Staus in Verbindung mit Bierkonsum erörterten, sorgte der Krieger beinahe für den ersten Eklat des Wochenendes: sonst durchaus kein Kostverächter, kapitulierte er bereits nach dem ersten Hot BBQ Double Whopper und einer halben Tüte Chili Cheese Nuggets, woran auch eine Poldi-Ballack-Gedächtnis-Schelle seitens Wolle nichts ändern konnte. Na toll!
In Köln brannte unterdessen die Bude. Prinz Poldi hatte nicht nur uns Bescheid gegeben, sondern den ganzen Zoch mobilisiert. Motto: Ballern für Kapstadt. Trotzdem standen wir mit der Maurerkeule in der Hand etwas verloren in Köln Porz, vor dem Bunker im Pfaffenpfad 13. Nichts. Kein Poldi, kein Kölsch, keine Hostessen, nix. Super! Endlich patschte sich der Krieger an die Stirn und wetzte seine Whopper-Scharte wieder aus. "Der meinte mit 'Party im Wohnzimmer' nich seine alte Bude in Porz sodern Köln-Müngersdorf!" Guter Mann, der Krieger. Blaulicht aufs Dach und ab in die Junkersdorfer Straße. Dort brannte bald tatsächlich die Hütte. Denn während der Hooliganrahmenveranstaltung im Gästeblock fackelten die Evolutionsbremsen aus Bochum Bengalos ab.
Zwölf Minuten nach Prinzens Anruf befand sich unser Einsatztrupp dann auch auf der A5 und fraß im Tiefflug Kilometer in Richtung Ruhrgebiet. An Bord: der Krieger, Wolle, meine Wenigkeit, portioniertes Rothausbräu. The Catman würde das Quartett erst im Dorf vervollständigen. Noch während Wolle und ich das Für und Wider der Benutzung des Strandstreifens angesichts eines schnöden Staus in Verbindung mit Bierkonsum erörterten, sorgte der Krieger beinahe für den ersten Eklat des Wochenendes: sonst durchaus kein Kostverächter, kapitulierte er bereits nach dem ersten Hot BBQ Double Whopper und einer halben Tüte Chili Cheese Nuggets, woran auch eine Poldi-Ballack-Gedächtnis-Schelle seitens Wolle nichts ändern konnte. Na toll!
In Köln brannte unterdessen die Bude. Prinz Poldi hatte nicht nur uns Bescheid gegeben, sondern den ganzen Zoch mobilisiert. Motto: Ballern für Kapstadt. Trotzdem standen wir mit der Maurerkeule in der Hand etwas verloren in Köln Porz, vor dem Bunker im Pfaffenpfad 13. Nichts. Kein Poldi, kein Kölsch, keine Hostessen, nix. Super! Endlich patschte sich der Krieger an die Stirn und wetzte seine Whopper-Scharte wieder aus. "Der meinte mit 'Party im Wohnzimmer' nich seine alte Bude in Porz sodern Köln-Müngersdorf!" Guter Mann, der Krieger. Blaulicht aufs Dach und ab in die Junkersdorfer Straße. Dort brannte bald tatsächlich die Hütte. Denn während der Hooliganrahmenveranstaltung im Gästeblock fackelten die Evolutionsbremsen aus Bochum Bengalos ab.
Das Gegurke auf dem Rasen ließ zudem darauf schließen, dass der designierte Torschützenkönig schon vorher beiden Mannschaften einige Runden Korn und Kölsch spendiert hatte. FC-Recke Tosic hatte sich derart einen umgehängt, dass er ständig vergaß, Prinz Poldi die Pille zu schicken und selber eine Bude nach der anderen machte. "Nä... so wird das nix mit der Kanone!" analysierte Wolle kompetent. Verwirrung dann in der Schlussphase: wer holt Kölsch und warum singen die Bochumer Fans plötzlich "Sportclub Freiburg"? Noch acht Minuten. Not gegen Elend. Unerwartet drehte Prinz Eisenherz auf dem Rasen dann doch noch auf. Ein Schuss wie ein Strich, herrlich getroffen, Vollspann von halb-links, der ganze Kölner Klüngel jubelt, Poldi hüpft kurz auf und klatscht in die Hände - drüber. Super Aktion Lukas! Ganz klare Ansage an die Rugbynation Südafrika: Wichtich is aufm Dach. In Kappstadt verlängern sie schon die Fangnetze nach oben...